Die Fahrtkosten zu den Seminaren bekommst du bei einem Freiwilligendienst erstattet. Was die tägliche Fahrt zu deinem Einsatzort angeht, da tragen die Freiwilligen die Fahrtkosten in der Regel selbst. Je nach Einzelfall stellen dir die Einsatzstelle oder der Träger als Teil des Taschengeldes ein Monatsticket zur Verfügung. Aber wichtig zu wissen: Du bekommst mit deinem Freiwilligenausweis im öffentlichen Nahverkehr ermäßigte Monatstickets bei den Verkehrsunternehmen. Auch die Bahncard der Deutschen Bahn erhält man zum ermäßigten Preis.
Fragen und Antworten
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Ein Freiwilligendienst ist kein Arbeitsverhältnis. Du arbeitest freiwillig und erhältst dafür ein Taschengeld. Die Höhe hängt vom Gastland und Entsendeorganisation ab. In der Regel erhalten Freiwillige im Ausland etwa 100 Euro Taschengeld sowie kostenlos Unterkunft und Verpflegung. Verschiedene deutsche Banken bieten ein kostenloses Girokonto in Verbindung mit einer Spar- oder Kreditkarte an. Damit kannst du während dem Freiwilligendienst in den meisten Ländern der Welt kostenlos Geld abheben. Informiere dich vorher, wie du im Ausland an dein Geld kommst.
Du bekommst Taschengeld, je nach Träger zwischen 150 und 250 Euro. Bis zum 25. Geburtstag bekommen deine Eltern für dich auch Kindergeld ausbezahlt. Ein freiwilliges Jahr ist kein Arbeitsverhältnis. Deshalb gibt es auch kein Gehalt, sondern Taschengeld. An manchen Einsatzstellen wirst du mit Mahlzeiten versorgt, ansonsten wird dir ein Verpflegungsgeld ausgezahlt. Deine Einsatzstelle oder der Träger übernimmt zudem die Kosten für alles, was du zur Ausübung deines Freiwilligensdienstes benötigst, von speziellen Impfungen bis zur notwendigen Arbeitskleidung.
Welche Kosten bei einem Freiwilligendienst im Ausland übernommen werden, ist von Träger zu Träger unterschiedlich. Das hängt auch davon ab, wie hoch der Eigenbeitrag der Freiwilligen ist. Es ist bei einem Freiwilligendienst im Ausland üblich, dass Freiwillige sich in irgendeiner Form an der Finanzierung des Dienstes beteiligen. Indem sie zum Beispiel einen einmaligen Programmbeitrag zahlen oder einen Unterstützerkreis aufbauen, der monatliche Spenden aufbringt.
Oft haben Träger besondere Regelungen für den Fall, dass Freiwillige finanzielle Schwierigkeiten haben – denn die Teilnahme an einem Freiwilligendienst darf nicht am Geld scheitern! Am besten informierst du dich bei den verschiedenen Trägern über ihre Rahmenbedingungen. Auch die Unterkunft ist von Träger zu Träger, von Land zu Land und von Einsatzstelle zu Einsatzstelle verschieden. Es kann sein, dass Freiwillige in Gastfamilien untergebracht sind, ein Zimmer innerhalb der Einrichtung haben oder in einer WG mit anderen Freiwilligen zusammen wohnen.
Ein Freiwilligendienst wird in sozialen Berufen oftmals als Vorpraktikum für eine Ausbildung oder für ein Studium anerkannt. Ein Freiwilligendienst ermöglicht erste Erfahrungen in der Arbeitswelt. Freiwillige lernen, sich im Arbeitsleben zurecht zu finden, Verantwortung zu übernehmen, sie gewinnen Selbstständigkeit und Sicherheit. Dies wissen viele zukünftige Arbeitgeber zu schätzen.
Auch ein Freiwilligendienst im Ausland kommt bei den meisten Arbeitgebern gut an. Dass man sich für eine soziale oder kulturelle Sache interessiert, ehrenamtlich engagiert ist und selbstständig im Ausland war, wird oft ebenso wertgeschätzt wie die in dem Jahr erworbenen Kenntnisse.
Stell sicher, dass dir deine Kenntnisse und gelernten Fähigkeiten in einem Dienstzeugnis bescheinigt werden. Das solltest du einer Bewerbung immer beilegen.
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